Aus 2021
2. Dezember 2021
Anwohner warten weiterhin auf ein LKW Durchfahrtsverbot für die Reichshofstraße
Seit vielen Jahren ist die Verkehrssituation auf der Reichshofstraße ein Thema in den lokalen Medien und bei den Westhofener Bürger*innen.
2020 hat sich eine Gruppe von Anliegern der Reichshofstraße und interessierten Mitmenschen in Westhofen zu einer Bürgerinitiative („Erlebenswerte Reichshofstraße“) zusammengeschlossen mit dem Ziel, die Lebens- und Wohnqualität der Anlieger durch ein LKW-Durchfahrtsverbot auf der Reichshofstraße zu verbessern. Schon früh suchte die Gruppe den Schulterschluss mit der Politik und Verwaltung. Allerdings zeigte sich bei etlichen Vorortgesprächen mit Verwaltungsmitarbeiter*innen wenig Bereitschaft seitens der Verwaltung den Anliegen der Anwohner*innen entgegenzukommen. Daraufhin wurden auf Betreiben der Anwohner*innen mehrere Anträge durch die Westhofener Politik zur Verkehrsberuhigung in der Reichshofstraße gestellt.
Auch in der Stadtteilgruppe wurde das Thema diskutiert und durch die Bürgerinitiative der Anwohner*innen vorangetrieben. In 2020 wurde dann auch erstmalig eine Verkehrsmessung durch die Verwaltung durchgeführt und einige Monate später dann die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ergebnisse, die Methodik und die Ergebnisaufbereitung wurden
jedoch durch die Bürgerinitiative in Frage gestellt. Dies führte dann zu weiteren politischen Anträgen. Daraufhin beschloss die Verwaltung einen Gutachter einzubinden, um eine Objektivierung der Messungen herbeizuführen. Im November dieses Jahres hat sich nun etwas getan in der Sache. Ein Verkehrsgutachten im Auftrag der Stadt hat das Verkehrsaufkommen erneut gemessen und aus den ermittelten Daten eine Handlungsempfehlung entwickelt.
Die Ergebnisse dieses Gutachtens wurden von den Anwohner*innen und der Politik allerdings in Frage gestellt. Gründe dafür waren unter anderem, dass die Vor-Ergebnisse der städtischen Messung nicht berücksichtigt wurden. Hier gab es gravierende Abweichungen der Verkehrsmenge von der Messung des Gutachters, so wurde in seinem Gutachten um 1/3 weniger Verkehr ermittelt. Die durch die städtische Messung festzustellende mehrheitliche Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, (82 % aller Fahrer waren teils deutlich zu schnell, Maximum 99 km/h in der 30er Zone) wurde gar nicht betrachtet, ebenso wenig wie die nicht ausreichende Situation der Fußgänger. Auch wurde die Verkehrssituation am Westhofener Kreuz nicht beachtet. Speziell der problematische LKW Ausweichverkehr bei Stau am Westhofener Kreuz wurde nicht beachtet. Denn genau dieser führt eben oft zu unnötigem LKW Durchgangsverkehr auf der Reichshofstraße.
Bevor es zu einer Entscheidung kam, gab es erst einmal eine Diskussion über die Zuständigkeit der Ausschüsse. Am 16.11.21 stellte der Ausschuss für Umwelt, Klima und Mobilität fest, dass dort keine Beschlüsse über das Aufstellen von Verkehrsschildern gefasst werden könne, dies ist dem „Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen, Sicherheit und Ordnung“ vorbehalten, der zwei Tage später am 18.11. zum gleichen Thema tagte, vorbehalten.
Einige der Anwohner*innen der Reichshofstraße waren in diesen Ausschusssitzungen beteiligt und haben ihre Beschwerden und Anfragen in der Bürger*innenfragestunde vorgetragen.
Die Notwendigkeit zur Verbesserung der Verkehrssituation auf der Reichshofstraße wurde auch von der Mehrheit der Ratsmitglieder betont und über die vorgelegten Beschlussvorlagen, Variante A und B, abgestimmt. Die Variante B wurde dann trotz höherer Kosten einstimmig angenommen. Diese Variante sieht vor Pflanzkübel aufzustellen und Schutzstreifen für Fahrradfahrer auf einer Straßenseite, wie schon an der Beckestr. zu sehen, zu markieren.
Dies wird als vorübergehende Maßnahme betrachtet, da die Reichshofstraße aufwendig umgebaut werden soll, wenn Maßnahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept ISEK umgesetzt werden.
In der 2 Tage später stattgefundenen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Finanzen, Sicherheit und Ordnung haben dann die Anwohner*innen erneut ihre Anliegen vorgetragen. Daraufhin entwickelte sich eine sehr lebhafte Diskussion im Ausschuss, mit dem Ergebnis, die Empfehlungen des Gutachtens zu verwerfen. Bezüglich des LKW-Durchgangsverkehrs wurde die Entscheidungen getroffen, nach der für 2022 geplanten Absenkung der Bahnunterführung von der Hagener Straße auf die Reichshofstraße, ein LKW Durchfahrtsverbot für nicht anliegenden LKW Verkehr für die Reichshofstraße zu erteilen. Auch diese Entscheidung wurde vom Ausschuss einstimmig getroffen.
30.November 2021
Im Dezember findet kein Treffen der Stadtteilgruppe statt!
Das nächste Treffen der Stadtteilgruppe Westhofen ist erst wieder im neuen Jahr, am 18.01.2022, geplant.
30.November 2021
Stadtadventskalender 2021 wegen Corona abgesagt
Die aktuelle Corona-Situation mit steigenden Inzidenzen hat die Evangelische Kirchengemeinde dazu veranlasst, den traditionellen Stadtadventkalender in diesem Jahr abzusagen. Schweren Herzens und nach intensiver Diskussion hat man sich zusammen mit dem Presbyterium zu dieser Entscheidung durchgerungen. Eine verantwortungsvolle Durchführung der Veranstaltungen kann nicht sichergestellt werden.
30.November 2021
Besuch beim Verein „Neue Mitte-Steigerturm“ in Berghofen am 28.10.2021
Eine Nachlese von Martin Gerst
Acht Teilnehmer der Stadtteilgruppe trafen sich auf Einladung des Vorsitzenden des Vereins „Neue Mitte-Steigerturm“, Herrn Liebig vor dem ehemaligen Feuerwehrhaus in Berghofen. Auch der stellvertr. Vorsitzende, Herr Treude, begrüßte die Gruppe auf das Herzlichste.
Der Verein macht sich stark für die Einrichtung einer generationsübergreifende, inklusive und interkulturelle Begegnungsmöglichkeit in Berghofen.
In Berghofen existierte schon seit vielen Jahren ein Aktionsbündnis von Berghofer Vereinen und Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürgern, genannt das Berghofer Forum. Als 2014 seitens der Stadt Dortmund beschlossen wurde, das alte Feuerwehrgerätehaus mit dem Steigerturm in Berghofen abzureisen, bildete sich aus dem Berghofer Forum eine Gruppe mit dem Ziel, den Abriss des Steigerturms als ältestes intaktes Bauwerk Berghofens zu verhindern. Das Gebäude muss erhalten werden und braucht eine neue, zukunftsorientierte Nutzung. Zumal Herr Treude herausgefunden hatte, dass der Platz vor dem Steigerturm die historische Dorfmitte von Berghofen darstellt.
Eine ausführliche Chronik der Initiative und viele Informationen zu dem Projekt sind online auf der Seite „steigerturm.de“ verfügbar.
In dieser Nachlese des Besuches der Stadtteilgruppe in Berghofen will ich festhalten, welche „weichen Faktoren“ aus meiner Sicht zum Erfolg der Initiative beigetragen haben.
- Sowohl Herr Liebig als auch Herr Treude brennen für das Projekt und beide sind die Motoren der Initiative.
- Beide engagieren sich mit einem sehr hohen Zeitaufwand an diesem Projekt.
- Im Laufe der Zeit haben sich Mitstreiter mit den unterschiedlichsten Talenten und Fähigkeiten gefunden, die das Projekt unterstützen.
- Es gibt Twitter und Facebook Auftritte, es wird eine Zeitschrift herausgebracht. Die Initiative bleibt im Gespräch.
- Wichtig ist direkte Kommunikation und Netzwerke bilden. Keine Email, besser persönlichen Kontakt.
- Das Credo der beiden ist: Andere für das Projekt begeistern.
- Ihnen ist es wichtig, möglichst viele Akteure im Ortsteil einzubinden: Vereine, Parteien, Institutionen, Sponsoren, Bürger. Keiner wird ausgeschlossen, jeder kann sich mit seinen Ideen einbringen.
- Transparent der geplanten Schritte im Projekt ist wichtig für die Akzeptanz.
- Die Politik und die Verwaltung sind mit einzubeziehen.
- Es hat Bürgerbefragungen / Bürgerworkshops in den verschiedenen Bereichen von Berghofen gegeben:
- Wie wollen wir in Zukunft leben – Berghofen 2025
- Was könnte die neue Mitte leisten?
- Was sind die Wünsche der Bürger und Nachbarn?
- Was kann das Miteinander gefördert werden?
- Wie kann sich das Quartier weiter entwickeln, besonders unter dem Aspekt des demografischen Wandels?
- Es wurde viele Veranstaltungen organisiert, z.B. Konzerte in dem ehemaligen Feuerwehrhaus.
- Es wurde Kontakt aufgenommen mit dem Unternehmen „Startklar“ (https://startklar-ab.de/) Das Unternehmen unterstützt bürgerschaftliches Engagement.
- Fördertöpfe wurde erfolgreich generiert, Förderanträge gestellt mit dem Ziel: Erhalt des Gebäudes und Ausbau zu einem Bürgerzentrum.
Zurzeit ist der geplante Ausbau des Gebäudes gestoppt, da Material- und Handwerkerkosten aus dem Ruder gelaufen sind.
Zum Abschluss des Berichtes hier noch ein paar Gedanken:
Das Projekt ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was bürgerschaftliches Engagement in einem Stadtteil bewirken kann. Was lässt sich auf Westhofen übertragen?
Ein Bürger- und Kulturzentrum, wie es den Berghofenern vorschwebt, wäre für uns sicherlich eine Nummer zu groß. Aber es fehlt auch in Westhofen an Räumlichkeiten für Vereine, Bürgerdienste, einem Bürgertreff oder einem Bürgercafe. Der Steigerturm hat ein historisches Gebäude im Stadtteil wieder mit Leben gefüllt. Ein Vorteil bei der Projektumsetzung in Berghofen war es, dass kein Denkmalschutz auf dem alten Gebäude liegt.
12. Oktober 2021
Der Bürgermeister besucht die Stadtteilgruppe
Auf Einladung der Stadtteilgruppe Westhofen besuchte unser Bürgermeister Dimitrios Axourgos das Treffen der Gruppe am 21.09.21 im evangelischen Gemeindehaus.
Wichtigen Themen in Westhofen präsentierte die Gruppe dem Bürgermeister an diesem Abend. Die Themen waren Verkehrssicherheit und die LKW-Situation auf der Reichshofstraße, fehlende Sauberkeit im Ortsteil, die Erhaltung der Gebäudes Kirchplatz 8 und die Attraktivität des Wochenmarktes. In kleinen Präsentationen wurden die Bedürfnisse, Sorgen aber auch Lösungsvorschläge zu den Themenbereichen präsentiert. Da dem Bürgermeister die angesprochenen Punkte vorab mitgeteilt wurden, präsentierte sich unser Stadtoberhaupt gut präpariert und es entwickelte sich eine konstruktive und lebhafte Diskussion mit den Teilnehmern des Abends. Die Teilnehmer der Stadtteilgruppe hörten es gerne, dass der Bürgermeister Axourgos den Willen zu einer konstruktiven Zusammenarbeit seiner Verwaltung mit der Stadtteilgruppe hervorhob.
Die Unterlagen der Vorträge sind der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt worden und die Gruppe ist gespannt auf die Reaktionen der Fachbereiche.
Hier geht es zum Pressebericht der Stadt Schwerte
Hier gibt es die Präsentationen als PDF-Dateien zum Download:
21. Juli 2021
Die Stadtteilgruppe sucht Orte für Ruhebänke beim Spaziergang durch Westhofen
Bei der Bürgerbefragung zum ISEK wurde auch der der Wunsch nach Bänken zum Ausruhen oder Zusammentreffen geäußert.
Ausgerüstet mit einer Plastikbank machte sich die Gruppe auf, geeignete Stellplätze zu erkunden. Dabei ergaben sich natürlich auch informative Gespräche mit Westhofener Bürger. Insgesamt hat die Gruppe bei dem Spaziergang sieben Vorschläge erarbeitet, zusätzlich wurden zwei Stellen ausgemacht, auf denen man einen Blühwiesenstreifen anlegen könnte. Bei der Auswahl der Standorte wurde berücksichtigt, dass sich an den Bushaltestellen an der Reichshofstr. entweder Sitzschalen oder Bänke befinden.
Alle Vorschläge und die Lage der bestehenden Bänke sind in einer Übersichtskarte dargestellt.
12. Juni 2021
CDU fordert Änderungen in der Reichshofstraße

Aus den Ruhr Nachrichten vom 28. Mai 2021
12. Juni 2021
Stadtteilgruppe bietet Gruppen und Initiativen Mithilfe an
Die Stadtteilgruppe Westhofen ist eine Plattform für bürgerschaftliches Engagement und möchte u.a. nachbarschaftliche Aktivitäten unterstützen und begleiten. Über die Homepage der Gruppe haben Initiativen und Gruppen die Möglichkeiten, sich zu präsentieren und auf sich aufmerksam zu machen.
Zu den Aufgaben der Stadtteilgruppe gehört, die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation im Stadtteil zu fördern. Die Gruppe möchte ausdrücklich die Vernetzung der lokalen Akteur*innen unterstützen.
Wenn Sie also Interesse haben, schicken Sie Ihre Informationen und einen möglichen Text für die Veröffentlichung an die E-Mail info@westhofen.schwerte.de oder nehmen Sie am nächsten Treffen der Gruppe statt.
Die Stadtteilgruppe bzw. die Redaktion der Stadtteilgruppe behalten sich vor, über eine Veröffentlichung zu entscheiden.
19. April 2021
Wieder keine Landesbaufördermittel für 2021
In einer Pressemitteilung hat die Stadt Schwerte bekannt gegeben, dass das Land NRW die Anträge für Städtebaufördermittel 2021 nicht berücksichtigt hat. Weder für den Umbau des Marktplatzes und seiner Umgebung noch für das Projekt Neue Mitte St. Viktor wird es in diesem Jahr Landesförderungen aus Mitteln der Städtebauförderung geben. Richtig bitter ist die Entscheidung zum ISEK Westhofen. Hierzu sind nach 2020 zum zweiten Mal die Anträge abgelehnt worden.
In einer ersten Stellungnahme erklärte der Technische Dezernent, Christian Vöcks, dass „aufgeschoben nicht aufgehoben“ ist. „Alle Pläne und Vorhaben werden weiterhin verfolgt“. Bürgermeister Dimitrios Axourgos sagt „Wir werden dennoch versuchen Maßnahmen auch kurzfristig umzusetzen, etwa das Anlegen eines Bolzplatzes und die Planung eines Radweges von Westhofen nach Wandhofen bzw zum Bahnhof.“
5. Januar 2021
Umbausatzung für Westhofen
Satzung der Stadt Schwerte über die Sicherung von Durchführungsmaßnahmen im Stadtumbaugebiet „Schwerte-Westhofen“
Diese wurde vom Rat am 30.11.2019 beschlossen
Sachdarstellung der Vorlage (Text der Vorlage):
Der Rat der Stadt Schwerte hat in seiner Sitzung vom 25.09.2019 das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für den Ortsteil Westhofen als städtebauliches Entwicklungskonzept im Sinne von § 171b Abs. 2 BauGB beschlossen. Gleichzeitig hat der Rat der Stadt Schwerte die in Anlage 1 aufgeführte Gebietsabgrenzung als Stadtumbaugebiet gemäß § 171 b Abs. 1 BauGB beschlossen (DS IX/1016). Zur Sicherung der beschlossenen Ziele und Maßnahmen im Stadtumbaugebiet kann die Stadt Schwerte eine Stadtumbausatzung gemäß § 171 d BauGB für das gesamte Stadtumbaugebiet oder Teile davon erlassen (s. Anlage 2). In dem Satzungsgebiet bedürfen die in § 14 Abs. 1 BauGB bezeichneten Vorhaben und sonstige Maßnahmen einer Genehmigung (Genehmigungsvorbehalt). Ferner gelten im Satzungsgebiet das Vorkaufsrecht nach § 24 Abs. 1 Nr. 4 BauGB, die Enteignung nach § 85 Abs. 1 Nr. 7 BauGB und die Auskunftspflicht nach § 138 BauGB. Die Anwendung der Instrumente bietet die Möglichkeit im Bedarfsfall städtebauliche Maßnahmen im Stadtumbauprozess besser durchzusetzen. Beispielsweise hätte die Stadt Schwerte für die Beseitigung bestehender Gebäudeleerstände die Möglichkeit, im Falle eines Verkaufes mit Hilfe des Vorkaufsrechtes oder ggf. einer Enteignung zu intervenieren. Darüber hinaus weisen einige Gebäude im Stadtumbaugebiet eine vernachlässigte Bausubstanz auf. Auch hier könnten Sicherungsmaßnahmen in Betracht gezogen werden. Die Stadtumbausatzung soll daher für den gesamte Ortsteil Westhofen erlassen werden, um alle rechtlich zur Verfügung stehenden Optionen zur Handlungsfähigkeit für die Stadt Schwerte zu sichern.
Was bedeutet dies:
Eine Umbausatzung dient dazu, Regelungen festzulegen, damit im Bedarfsfall auch städtebaulicher Maßnahmen durchsetzbar wären. Dazu gibt es vier Regelungen:
- Vorkaufsrecht im Verkaufsfall von Grundstücken oder Gebäuden
- Genehmigungspflicht von Baumaßnahmen (privater und öffentlicher Bauträger)
- Auskunftspflicht bei Bauvorhaben
- Enteignungsmöglichkeit
Als erstes ist zu sagen, dass alle diese Regelungen grundsätzlich sowieso gelten und damit hier kein willkürliches Instrumentarium geschaffen wurde. Was neu ist, dass diese Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Instrument ISEK genannt werden und damit Maßnahmen aus dem ISEK als Begründung für die vier Regelungen angewendet werden können. Beispielsweise könnte das Haus an der Reichhofstraße, falls es für eine ISEK Maßnahme benötigt würde im Extremfall auch enteignet werden (Aber nur falls ein zusätzlicher anderer Grund vorliegt, z.B. dass das Haus verfällt und nicht genutzt wird – was wie wir ja wissen tatsächlich der Fall ist). Also eine willkürliche Enteignung ist damit nicht möglich. Ebenso könnte die Stadt bei einem Verkauf einer Immobilie (auch bei einer Versteigerung), diese zum festgelegten Preis erwerben, aber ebenfalls nur, wenn es für eine ISEK Maßnahme benötigt wird.
Damit ist diese Umbausatzung ein vernünftiges Instrumentarium für das ISEK Westhofen.
Guntram Nies-von Colson
Ratsmitglied für Westhofen im Stadtrat Schwerte
Für Fragen zur Sache bitte mail an nvc@schwerte.de

Wegen der Corona Pandemie fanden in Westhofen in der Adventszeit 2020 keine Treffen der Nachbarn zum „Adventfenster= statt. Stattdessen riefen die christlichen Gemeinden die Westhofener auf, sich an der Idee „Westhofen leuchtet“ zu beteiligen. An verschiedenen Stellen in Westhofen wurden Transparentpapierbögen ausgelegt, die adventlich gestalten werden konnten und dann in ein Fenster oder wetterfest vor die Haustür gestellt werden konnten.
Aus 2020
12.November 2020
Treffen der Stadtteilgruppe am 17.11.20 wurde erfolgreich Online via Videokonferenz abgehalten
Wegen der aktuellen Corona-Bestimmungen ist zurzeit ein Treffen der Stadtteilgruppe vor Ort nicht möglich. Am 17.11.20 wurde aus diesem Grund erstmalig eine Online Videokonferenz abgehalten. Die ersten Rückmeldungen der Teilnehmer war so ermunternd, dass wir bis auf weiteres diesen Weg des konstruktiven Miteinanders gehen können.
Tagesordnung:
1.Webseite der Stadtteilgruppe
a) Präsentation
b) Stand der Rückmeldungen der Vereine und Initiativen
c) Hinweis auf „Aktuelles“, z.B. Pättkes-Patenschaften
2. Informationen aus der Redaktionsgruppe
a) Sachstand und Abstimmung zur Postkarte
b) Adventsfenster
3. Stadtteilzentrum
a) Sachstand
b) Absprachen
4. Verschiedenes
a) „Tauschladen“
b) Anregungen der ZWAR-Gruppe
c) Resonanz auf Mobiliar auf der Freifläche Alter / Neuer Hellweg

20.Oktober 2020
Stadtentwässerung Schwerte saniert das Päddken in Westhofen.
Der kleine schmale Verbindungsweg in Westhofen zwischen Mesenbecke und Alter Hellweg – im plattdeutschen auch Päddken genannt – ist durch die Mitarbeiter der Stadtentwässerung Schwerte (SEG) jetzt trittsicher gemacht worden. Der Weg kann jetzt wieder gefahrenlos als Abkürzung benutzt werden, um schnell zum Arzt oder zum Friedhof zu gehen.
Mehr dazu und über die Suche nach weiteren Päddkenpaten gibt es unter -Mitmachen-
23.September 2020
Haben Sie aktuelles Filmmaterial über Westhofener Aktionen? Wir suchen kurze Filmbeiträge zu aktuellen Westhofener Ereignissen.
Da durch die Corona Pandemie in diesem Jahr fast alle Westhofener Veranstaltungen wie das 1.Mai Fest, der Schnadegang oder das Slackline Festival am Ebberg nicht stattfinden konnten, konnten diese Ereignisse auch nicht gefilmt werden.
Vielleicht haben Sie ja 2019 einige Veranstaltungen mit der Kamera gefilmt. Wären Sie bereit, Ihren Filmbeitrag der Stadtteilgruppe zur Verfügung zu stellen? Setzen Sie sich über das Kontaktformular mit uns in Verbindung. Wir klären dann alle Details mit Ihnen.
8. September 2020
Bericht der Ruhr Nachrichten vom 7.09.20 über ISEK Projekt „Neuer Hellweg“

7. September 2020
Neues aus dem MitMach-Büro der Stadt Schwerte
Hier finden Sie das aktuelle Programm mit vielen kostenfreien Impulsen und Praxishilfen für Initiativen, Gruppen, Vereine und Engagierte. Bitte beachten Sie die Hinweise zur Anmeldung.
Sie interessiert, wie Sie kreativ Öffentlichkeit für Ihre gute Sache erzeugen können, oder Sie wollen wissen, wie sich die Schwerter Engagementlandschaft von A-Z darstellt, oder wie Sie Ihre selbstgesetzten Ziele im Engagement erreichen können? Dann nutzen Sie gerne unserer Angebote.
Das Programm liegt an öffentlichen Stellen wie z. B. Rathaus, VHS, Stadtbücherei, MitMachBüro und bei den Veranstalter*innen aus. Anforderung per Mail bei
Christopher Wartenberg,
christopher.wartenberg@stadt-schwerte.de,
Tel:: 104-267
oder bei
Anke Skupin,
anke.skupin@stadt-schwerte.de,
Tel.: 104-608
2. September 2020
Nächstes Treffen der Stadtteilgruppe am 15.09.2020
Der Termin für das nächste Treffen der Stadtteilgruppe ist am 15.09.2020 um 18:30 Uhr. Die Veranstaltung findet statt im Gemeindesaal des evangelischen Gemeindehauses, Labuissièrestraße 32.
Bitte Mund-Nase-Bedeckung nicht vergessen!
Das Protokoll der letzten Sitzung am 4.08.20 ist hier verfügbar.
3. August 2020
Neues zum ISEK
Die geplante Machbarkeitsstudie zum Stadtteilzentrum ist nicht mehr Bestandteil des ISEK, sondern wird Stadt intern bearbeitet. Diesbezüglich hat die Gruppe bereits einmal gearbeitet und eine Vision für die Nutzung entwickelt. Unklar bleibt, wie eine Organisation bzw. ein Betreiberkonzept aussehen könnte. Dies wird einer der Themen der nächsten Gruppentreffen sein.
Hierzu wollen wir am 04.08.2020, 18:30 Uhr weiterarbeiten. Das Treffen soll wieder vor dem Gebäude, Kirchplatz 8 stattfinden. Sofern das Wetter nicht mitspielt, wird eine Alternative gesucht. Andrea Schmeißer meldet sich kurzfristig vor der Sitzung dazu.
9. Juni 2020
Nachdem das Land Nordrhein-Westfalen das „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept“ (ISEK) in diesem Jahr nicht in sein Förderprogramm aufgenommen hat, wird die Stadt Schwerte das bereits entwickelte Konzept 2021 neu an den Start bringen.
Ein bisschen ISEK wird es in 2020 aber trotzdem schon geben.
So können drei Maßnahmen aus dem Haushalt der Stadt Schwerte finanziert werden. Das sind
- die Aufwertung und Gestaltung der Unterführung an der Wasserstraße;
- die Schaffung von Spielanlagen und Aufenthaltsmöglichkeiten am Neuen Hellweg;
- die Schaffung eines öffentlichen Bolzplatzes an der Wasserstraße.
Andere bereits festgelegte Startermaßnahmen aus dem ISEK werden für 2021 beim Land neu angemeldet.